Unser Team aus erfahrenen Riggern und Taklern sorgt dafür, dass Fallen, Schoten und Festmacher immer einsatzbereit an Bord ankommen. Im Spleiß-Lexikon findest du eine klare Übersicht aller Spleißarten und Einsatzmöglichkeiten. Wir setzen auf Top-Service und Handwerkskunst – damit du dich aufs Segeln konzentrieren kannst.
Spleiße sind besser als Knoten!
Vorteile von Tauwerk-Spleißen
Ein Spleiß ist nicht nur ein ästhetisches Highlight, sondern bietet auch entscheidende Vorteile in Bezug auf die Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Knoten weist ein fachmännisch angefertigter Spleiß eine deutlich höhere Bruchlast auf. Während die Bruchlast durch einen Spleiß nur geringfügig verringert wird, kann die Bruchlast eines Knotens um bis zu 40 % sinken.
Folgende Spleißarten bieten wir an

Augspleiß ohne Mantel
Der Augspleiß ist eine Schlaufe im Ende einer Leine. Diese Schlaufe wird aus Dyneema oder dem Kernmaterial der Leine gespleißt. Der Augspleiß ermöglicht es die Eigenschaften des Tauwerks beizubehalten und die Bruchlast der Leine nicht zu beeinflussen. Ideal für Schoten: Entdecke Calima Performance-Tauwerk.

Kern-Mantel Spleiß
Der Kernmantelspleiss ist eine Schlaufe im Ende einer Leine. Diese Schlaufe besteht aus Mantel und Kern. Der Kernmantelspleiß ist ein klassischer Spleiß, der die Bruchlast der Leine nicht beeinflusst, anders als ein Knoten. Die Schlaufe ermöglicht es mit Hilfe von Schäkeln, Verbindungen zum Schothorn oder Fallen herzustellen. Perfekt für Festmacher: Sieh Barat Festmacher Leinen.

Augspleiß mit zurückgeschobenem Mantel
Anders als beim einfachen Augspleiß, wird hier der Mantel bis zum Auge zurückgeschoben und vernäht. Dies schützt die Leine und lässt nur das Auge, welches aus dem Kernmaterial gespleißt wird, in der blanken Faser. Top bei Abrieb: Unsere Calima Racing mit Schutz.

Schutzmantel
Die Aufdickung schützt das Tauwerk an besonders belasteten Stellen, wie z.B. Umlenkungen oder Klemmstellen. Es muss entschieden werden, ob das Tauwerk durch einen Scheuerschutz aus Dyneema geschützt oder durch einen Tecnora Mantel zusätzlichen Gripp erlangen muss. Für einen nahtlosen Übergang werden die Enden des zusätzlichen Mantels mit dem normalen Mantel der Leine vernäht. Für Umlenkungen: Bestell Dyneema Schutzmantel.

Endlosspleiß
Ein Endlosspleiß verbindet zwei Tauwerksenden miteinander. Dieser Spleiß wird häufig für Endlos-Furler-Systeme genutzt.

Gecovertes Ende (Dyneema/ Technora) einseitig vernäht plus Kernmantelspleiß
Um Tauwerksenden von Fallen oder Schoten besonders zu schützen, gibt es die Möglichkeit den normalen Mantel der Leine zu entfernen und auf den letzten Metern durch einen extra Dyneemascheuerschutz zu ersetzen. Dieser hat deutlich bessere Abriebeigenschaften und gibt uns die Möglichkeit, ihn nach einer Beschädigung wieder auszutauschen, um nicht immer die ganze Leine wechseln zu müssen. Diese Technik wird besonders oft bei Fallen und stark belasteten Schoten angewendet und erhöht die Langlebigkeit und Sicherheit von umgelenktem Tauwerk. Der zusätzliche Mantel trägt nicht auf, wird wieder mit dem bestehenden Mantel vernäht und am Ende mit einem
Kernmantelspleiß versehen, um Schäkel einzulaschen.

Pilot Ösen
Mit einer Pilotöse gibt man dem Tauwerksende ein sauberes Finish, welches nicht ausfransen kann und hat gleichzeitig eine kleine Schlaufe, in welche Pilotleinen für Tauwerkswechsel oder Änderungen befestigt werden können.
Takling
Man nutzt das Takling an Tauwerksenden, um das Ausfransen zu verhindern und ein sauberes Finish am Ende einer Leine zu haben. Außerdem kann man das Takling als Markierung für z.B. Trimmarken nutzen.




